Vorbereitungen für eine Sprachreise

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Bald ist es soweit, der Abreisetermin für die Sprachreise rückt immer näher. Ein erheblicher Ansporn des sprachlichen Lernerfolges vor Ort ist eine gute Vorbereitung zu Hause. Die Erkenntnis und das Herausstellen der persönlichen Sprachdefizite sind im Vorfeld vorteilhaft, damit auf der Sprachreise nach Absprache mit dem Lehrer gezielt daran gearbeitet werden kann.
Je mehr man zu Hause schon kann, umso weniger Probleme tun sich mit der Verständigung vor Ort auf. Man sollte sich bewusst machen, an der Sprachreisedestination vielleicht die ersten Tage mitunter auf erhebliche Sprachbarrieren zu stoßen, bis man sich an den regionalen Dialekt gewöhnt hat. Auch wichtig zu wissen ist, dass z.B. Spanisch nicht gleich Spanisch ist. Die Weltsprache ist genauso wie Englisch weit verbreitet und hat je nach Land oder Region eigene Mundarten und Abänderungen der Aussprache. Es lohnt sich, einen Sprachführer über regionale Dialekte zu kaufen.
Um sich an die Fremdsprache, von der man während der Sprachreise 24 Stunden umgeben werden sein wird, zu gewöhnen, können zu Hause vor Abreise CDs und Videos angeschaut werden, um sich langsam mit der Sprache vertraut zu machen.
Als praktische Sprachreisebegleiter eignen sich Taschenwörterbuch und Sprachcomputer, um unterwegs schnell ein paar Vokabeln nachschlagen zu können. Außerdem immer ein kleines Notizblöckchen dabei haben, um neue Vokabeln gleich notieren zu können oder ggfs. später nachzuschlagen.

Hello, my name is Nina

Sollte als Unterkunftsart die Gastfamilie gewählt worden sein, sollte man sich am besten vor Abreise in jedem Fall mit der Gastfamilie in Verbindung setzen. Das geht am besten in einer Email oder einem Brief, in dem man sich vorstellt ein bisschen über sich selbst erzählt, um das Gegenseitige Kennenlernen ein wenig zu erleichtern.
Eine nette Geste ist auch, ein Gastgeschenk für die Familie z.B. typisches Essen oder Wein, eine regionale Spezialität etc. mitzubringen. In der Email kann man auch etwas von zu Hause erzählen oder ein bestimmtes Kochrezept einer heimischen Spezialität anhängen, was man dann später gemeinsam kochen möchte.
Wichtig für Sprachreisende in spe ist es, sich mit der Destination und regionalen „Gast-Kultur“ bereits vor Ankunft vertraut zu machen, denn sie ist oftmals genauso wichtig zu verstehen, wie die lokale Sprache.
Versteht man die Kultur, hilft dies, Sprachbarrieren vorzubeugen: Z.B. ist es in Italien überhaupt kein Problem  –so ganz anders als in Deutschland- viel zu spät zu kommen. Oder dass bei einer Verabredung, die auf Mallorca für eine bestimmte Zeit festgelegt ist, eine 2 stündige Verspätung mehr als normal ist. Mehr hilfreiche Infos zu Italien erhaltet ihr übrigens unter: www.italia.it/de/italien-entdecken.html